Die drei Affen in uns

Ganz komisch wachen wir auf und hauen erstmal auf ein Stück Plastik.
Reiben uns die Augen stehen auf und setzen uns ein Stück Plastik auf die Nase.
Dann gehen wir ins Bad und setzten uns wieder auf ein ovales Stück Plastik.
Auf ein Stück Plastik drücken wir, um Seife auf die Hände zu bekommen.
Wir füllen einen offenen Zylinder aus härterem Plastik mit Wasser.
Anschließend stecken wir uns Plastik in den Mund und verreiben dies auch.
Anziehen, und ab Frühstücken, und nicht das komische Plastikdreieck vergessen wieder aufzuhängen.
Brötchen frisch aus ihrer lockeren Plastikhaut, ab damit in den Ofen.
Ach und natürlich nicht vergessen, den Plastikzylinder anzumachen.
Brötchen fertig, ok, mit dem Plastik umhüllten Besteck aus dem Ofen fischen.
In die Plastik verstärkte Halbkugel die innen leer ist.
Frischkäse aus seiner Edelhülle aus doppeltem Plastikschutz- und Fenster befreien.
Dazu die leckere Erdbeer-Konfitüre mit dem Plastikstil, der eine Kuhle am Ende hat, aus ihrem kleinen Plastikhalbkügelchen befreien und sein Plastikfenster vorher herunterheben.
Ach, das Trinken vergessen, also aus dem Plastiktütchen das Café-Pad in die mit Plastik verstärkte Wasser-Aufwärmung-Maschine, die mit Hochdruck durch den Pad uns mit Kaffee beschert, dieser fließt in die Tasse.
In dieser liegen bereits die zwei Tabletten Süßstoff aus dem Plastikspender und ein Schuss Milch aus der Plastik verstärkten Packung mit Plastikhut darf natürlich auch nicht fehlen.
Plastikkippvorrichtung zum Leiten von Strom betätigen, damit wir dem „In-die- Schuhe-Helfer“ auch aus Plastik, sehen.
Die Schuhe an, binden wir unsere mit Plastik dekorierten Schuhe.
„HALT STOP!“, ja nicht den mit dekorativen Plastikgegenständen beschönigten Schlüssel vergessen.
Dieser hängt an Plastikbrettchen.

Über 27 Dinge aus Plastik sind ungehört.
Über 27 Dinge aus Plastik sind ungesehen.
Über 27 Dinge in nicht einmal 30 Minuten waren unbeachtet.

-Ein Text von Tömmel